AD(H)S
Manche Kinder sind ständig in Bewegung – im Körper oder im Kopf.
Gedanken springen, Reize drängen sich in den Vordergrund, Impulse sind oft schneller als das bewusste Handeln.
Ihr Kind möchte sich konzentrieren – und verliert trotzdem den Faden.
Es weiß, was erwartet wird – und handelt im nächsten Moment ganz anders.
Nicht aus Trotz. Sondern weil die Steuerung im Gehirn anders funktioniert.
AD(H)S betrifft etwa 5–7 % aller Kinder.
Buben werden häufiger diagnostiziert – Mädchen bleiben oft lange unentdeckt, weil sie ihre Herausforderungen eher nach innen richten.
Was im Hintergrund passiert
Bei AD(H)S werden Reize weniger gefiltert. Alles ist gleichzeitig wichtig.
Die Aufmerksamkeit lässt sich schwer lenken – vor allem bei Dingen, die wenig Interesse auslösen.
Impulse entstehen schnell – und die „innere Bremse“ greift oft verzögert.
Das bedeutet:
Ihr Kind reagiert nicht gegen Sie – sondern aus dem Moment heraus.
So KANN sich AD(H)S zeigen:
- sichtbare Unruhe oder ein starkes inneres Getriebensein
- schnelle Ablenkbarkeit – selbst bei kleinen Reizen
- Schwierigkeiten, bei einer Sache zu bleiben
- impulsives Handeln, dazwischenrufen, schwer abwarten können
- intensive Gefühle, die schnell „hochfahren“
- Probleme mit Zeitgefühl, Struktur und Organisation
- häufige Konflikte durch Missverständnisse oder Reaktionen
- scheinbares „Nicht-Zuhören“, obwohl Ihr Kind es möchte
- große Begeisterung bei Interessen – mit starkem Fokus („Hyperfokus“)
- viel Kreativität, Energie und Ideen
Bei Buben oft nach außen sichtbar:
Bewegung, Lautstärke, Impulsivität.
Bei Mädchen häufiger nach innen gerichtet:
Gedankliches Abschweifen, Rückzug, Selbstzweifel oder Perfektionismus.
Was viele Kinder mit AD(H)S erleben
Sie bekommen oft zu hören, was nicht funktioniert.
Werden häufiger korrigiert.
Müssen sich mehr anstrengen als andere.
Und entwickeln dabei nicht selten das Gefühl:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
Dabei steckt hinter ihrem Verhalten keine Absicht – sondern ein System, das anders arbeitet.
Was Eltern häufig spüren
Der Alltag kostet Kraft.
Erklärungen wiederholen sich.
Konflikte entstehen schneller, als Sie möchten.
Und vielleicht ist da auch diese leise Frage:
„Wie erreiche ich mein Kind wirklich?“
Viele Eltern sind an einem Punkt,
an dem sie sich mehr Klarheit und Entlastung wünschen.
Ein neuer Zugang
Wenn wir verstehen, wie Ihr Kind funktioniert, verändert sich der Blick.
Nicht mehr nur Verhalten „korrigieren“ – sondern gezielt begleiten.
Struktur geben, wo Orientierung fehlt.
Ruhe reinbringen, wo Überforderung entsteht.
Und Ihr Kind dort abholen, wo es gerade steht.
Wie ich Sie unterstütze
Ich begleite Sie dabei,
♡ die Dynamiken hinter dem Verhalten Ihres Kindes zu erkennen
♡ impulsive Situationen ruhiger und klarer zu begleiten
♡ Strukturen zu entwickeln, die im Alltag wirklich funktionieren
♡ Druck aus dem System zu nehmen
♡ Ihr Kind in seinen Stärken wahrzunehmen und zu stärken
Alltagsnah. Verständlich. Und ohne Bewertung.
Ihr Kind ist nicht „zu viel“.
Es braucht einen Umgang, der zu ihm passt.
Ich bin gerne für Sie da.
